FAQ - Häufig gestellte Fragen

ART-Medien

FertiPro-Medien gibt es mit und ohne Gentamicin.

Wenn Sie selbst Antibiotika hinzufügen möchten, so ist das mit Gentamicin jederzeit möglich. Um die maximale Qualität des Produktes sicherzustellen und das Risiko möglicherweise toxischer Zerfallsprodukte von Penizillin zu vermeiden, sollte Penizillin/Streoptomycin bei Bedarf erst kurz vor dem Benutzen hinzugefügt werden.

Sil-Select Plus

Ja, ein ganz geringer Prozentsatz von Silica-Partikeln, die in Sil-Select Plus enthalten sind, setzen sich nach einigen Tagen oder Wochen als Niederschlag ab. Dieser Anteil an Silica-Partikeln ist jedoch so gering, dass dadurch die Qualität des Produktes in keiner Weise beeinträchtigt wird. Durch Schwenken oder Schütteln der Flasche kann der Niederschlag wieder in Lösung gebracht werden.


Der Niederschlag sollte nicht mit Kontaminationen verwechselt werden. Bei Kontaminationen bilden die Silica-Partikel kleine Klumpen, welche selbst durch Schütteln der Flasche nicht in Lösung gehen. Vermeiden Sie das Öffnen der Flaschen und stellen Sie sicher, dass Sie immer unter einer Laminarflow-Box arbeiten, wenn Sie Medium aus den Flaschen entnehmen. Benutzen Sie dazu immer frische und sterile Nadeln.

Ein hoher Anteil von nicht-motilen Spermatozoen kann Zeichen einer zu hohen Zentrifugationsgeschwindigkeit sein. Die Berechnungsanleitung finden Sie im Beipackzettel oder hier. Hinweis: Der Radius muss vom Zentrum des Rotors zur größten Entfernung des Zentrifugenröhrchens gemessen werden. Im Falle eines Ausschwing-Rotors messen Sie bitte den ausschwingenden Becher in seiner horizontalen Ebene.

FertiCult Flushing Medium

Ja, weil die strenge Qualitätsprüfung aller FertiCult Medien die sichere Anwendung an menschlichem Gewebe erlaubt. FertiCult Flushing Medium enthält kein Heparin, falls gewünscht, können Sie jedoch Heparin selbst hinzufügen. Die Medien sind verfügbar mit und ohne Phenolrot und Gentamicin und auch ohne Humanserumalbumin (HSA).

Ja, FertiCult Flushing Medium ist zur Verwendung bei der ICSI geeignet. Halten Sie dabei die Temperatur des Mediums während der Prozedur immer möglichst genau auf Körpertemperatur.

Vitrifikation

Vitrifikation ist eine Methode der Kryokonservierung, bei der es zur "Verglasung" des Zellinhaltes bei extrem niedrigen Temperaturen kommt. Eine Eiskristallbildung wird hierbei vermieden.


Wohingegen beim langsamen Temperaturabfall bei der normalen Kryokonservierung (z.B. mit Propandiol) die Zellen während des Abkühlens dehydriert werden, geschieht dieser wichtige Schritt des Entwässerns bei der Vitrifikation hauptsächlich vor dem Temperaturabfall.


Die Vitrifikation gewinnt bei der Kryopräservation von Embryonen seit den letzten Jahren an Bedeutung, und zahlreiche Geburten nach Vitrifikation humaner Blastozysten sind bekannt.


Genaue Methodenbeschreibungen können Sie den Packungsbeilagen der VitriFreeze/Thaw ES und VitriFreeze/Thaw Produkte entnehmen.

Sequenzmedien

Ja, klinische Daten von Anwendern haben zu einer vereinfachten Gebrauchsanweisung geführt:

  • GAIN-Medium Early Stage: Verwendung während Fertilisation
  • GAIN-Medium Blastocyst: Verwendung vom 4-Zell- bis Blastozystenstadium ohne weiteren Medienwechsel empfohlen.

Daher: Verzicht auf einen zusätzlichen Mediumwechsel! Ideal für Labore mit Timelapse-Inkubatoren!

Rufen Sie jetzt an 030 - 214 737 38